Herzlich willkommen auf der Seite des Fachbereichs Deutsch, Religion/ Werte und Normen sowie Darstellendes Spiel der IGS Celle.

In Verantwortung für diese Seite und für den Fachbereich: Christiane Rahlfs (rahlfs@igs-celle.de). Unterstützt durch die Fachleitungen Frau Fischer und Frau Hauser für Religion/Werte und Normen.


Unterrichtsfach Deutsch:

„Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken." Samuel Johnson

Der Deutschunterricht hat die Aufgabe, die Schüler*innen zu befähigen, sich mithilfe von Sprache zu verständigen, sie zu beherrschen, Sprache zu deuten und durch sie Gedanken für andere sichtbar zu machen, sei es im Alltag, in der Politik oder auch im künstlerischen Bereich. Dabei möchten wir Deutschlehrer*innen jede/n Schüler*in begleiten, fördern und fordern. Denn nur so können sie aktiv am Leben teilhaben und sind in der Lage, ihren Beitrag für das Leben in einer Gesellschaft zu leisten.

Dieser Weg des Lernens der Sprache ist prozessorientiert, beginnt schon in der Grundschule und wird auch in einer späteren Berufsausbildung weitergeführt. 

Die Ziele an unserer Schule sind dabei zum einen, die Schüler*innen individuell zu ihrem bestmöglichen Schulabschluss zu begleiten und zum anderen die Kompetenzen der Schüler*innen soweit zu entwickeln, dass zunehmend komplexere Anforderungssituationen gelöst werden können.

Gemäß unseres Leitbildes „Engagement-Innovation-Zukunft“ bieten wir den Schüler*innen die Möglichkeit, mit iPads zu arbeiten, damit sie gut auf ihre Zukunft vorbereitet werden, in der moderne Medien nicht mehr wegzudenken sind.  

Um den individuellen Leistungen und oft sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gerecht zu werden, ermöglichen wir den Schüler*innen zwei unterschiedliche Arten des Unterrichts. Zum einen besuchen sie das Lernbüro (bis zum Ende Jahrgang 8), in dem wir ihnen durch ein Angebot an strukturierenden, individuellen und kooperativen Unterrichtsmethoden einen abwechslungsreichen, individuellen Lernweg ermöglichen. Zum Anderen behandeln sie im Semesterunterricht im Klassenverband verschiedene literarische Werke, um in Unterrichtsgesprächen noch tiefer in die Thematik einsteigen zu können.

Die Beurteilung am Ende der 7. Klassenstufe entscheidet über die Erstzuweisung in einen Kurs für die Jahrgänge 8 bis 10, da ab Jahrgang 8 in Kurse mit erweitertem bzw. grundlegendem Niveau differenziert wird. Auch diese Kurse werden binnendifferenziert unterrichtet. Ein späterer Wechsel der Kurse ist jedoch möglich.

Grundsätzlich soll der Deutschunterricht einen wesentlichen Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung der Schüler*innen leisten (KC Deutsch, 2006, S.7). Dabei gliedert sich das Fach Deutsch in vier große Kompetenzbereiche, die eng miteinander verknüpft sind:

  1. Zuhören und Sprechen
  2. Schreiben
  3. Lesen – mit Texten und Medien umgehen
  4. Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

In der Planung und Durchführung unseres Unterrichts kommen die Interdependenzen der vier Kompetenzbereiche zum Tragen, denn Unterricht kann nur auf der Basis einer Integration aller Bereiche gelingen (KC Deutsch, 2006, S.12).

Wir bieten unseren Schüler*innen über den Unterricht hinaus die Möglichkeit, in besonderen Situationen ihre Kompetenzen zu erweitern:

  • Wir veranstalten jährlich unser „Schaufenster“, im Rahmen dessen unsere jungen Autoren ihre eigenen Texte vorlesen.
  • Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Darstellendes Spiel“ bieten wir Werkstätten und WPKs in vielen Jahrgängen an und erfreuen uns verschiedenster Aufführungen.
  • Wir geben den Schüler*innen die Möglichkeit ihre Kompetenzen mit der Anton-App auf dem iPad zu fördern.
  • Wir nehmen am niedersächsischen Vorlesewettbewerb teil und führen dafür mit unseren sechsten Klassen einen schulinternen Vorlesewettbewerb durch. Die/Der Sieger*in  vertritt im Anschluss unsere Schule beim Kreisentscheid.
  • Es finden Besuche in der Celler Bibliothek statt. Dazu gehört auch die Teilnahme an verschiedenen Lesewerkstätten.
  • Wir haben eine eigene kleine Bibliothek, um Bücher als einen Teil des Schullebens zu etablieren.
  • Wir laden Autoren für Lesungen zu uns ein.


Unterrichtsfach Religion:

Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ Marie von Ebner-Eschenbach

„Grundlage von Bildung ist der Erwerb von gesichertem Verfügungs- und Orientierungswissen, das die Schüler*innen zu einem wirksamen und verantwortlichen Handeln auch über die Schule hinaus befähigt“ (vgl. KC ev. bzw. Kath. Religion IGS, S.5). Dies ist das übergeordnete Ziel des Religionsunterrichts. 

Die grundlegenden Fragen des Menschen sind folgende: „Wer bin ich und wo will ich hin?“. So ist es die Aufgabe des Religionsunterricht bei uns an der IGS Celle unsere Schüler*innen auf diesem Weg zu begleiten, so dass sich die Schüler*innen im Unterricht angenommen fühlen und wir sie bei ihrer persönlichen Orientierung im Leben begleiten. Die Kinder sind gefordert selbstständig auf die Lebensfragen Antworten zu suchen. Das Ziel unseres Religionsunterrichts besteht darin, den Kindern in ihrer Identität und in ihrem Blick auf die Welt zu stärken und sie selbstständig nach Antworten auf die Lebensfragen suchen zu lassen.

Zudem stellt Religion eine unverzichtbare Dimension humaner Bildung dar (vgl. KC ev. bzw. Kath. Religion IGS, S. 7 bzw. Denkschrift der EKD „Identität und Verständigung“), so dass das Fach Religion durch das Grundgesetz (GG Art 7 Abs. 3) legitimiert ist und zum Fächerkanon einer Schule gehören muss.

Inhaltlich befassen wir uns mit den Grundlagen des Christentums wie der Bibel oder der Figur Jesus Christus. Darüber hinaus wird auch die ethische Urteilsfähigkeit geschult durch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und der eigenen Identität sowie die Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen, z.B. bei Gewissensfragen oder dem Umgang mit Sterbehilfe.

Da in einer pluralisierten Welt auch das Wissen über andere Religionen entscheidend ist, beschäftigen wir uns in den unterschiedlichen Jahrgängen auch mit den anderen großen Weltreligionen (Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus). Dabei wird immer wieder der Rückbezug zur christlichen Religion gezogen, um die Dialogfähigkeit zu schulen und auch die Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zu erarbeiten und sich der eigenen religiösen Identität bewusst zu werden. Die Schüler*innen sollen befähigt werden, in einer pluralen Gesellschaft in gegenseitigem Respekt und friedlich zusammenzuleben. 

Es ist das Ziel des Religionsunterrichts die Kinder hinsichtlich ihrer Einstellung zu Religion zu positionieren und handlungsfähig zu machen.  Es wird eine lebendige und kritische Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben eröffnet. So steht allen Kindern unserer Schule unabhängig von ihrer Religion und Einstellung der Besuch des Religionsunterricht zu. Wir unterrichten in einem konfessionell-kooperativen Modell, das heißt, die Kinder der katholischen und evangelischen Konfession werden gemeinsam unterrichtet und die Unterrichtsinhalte entsprechen beiden Kerncurricula. 

Grundsätzlich wird der Unterricht zweistündig in allen Klassenstufen entweder von einer evangelischen oder einer katholischen Lehrkraft erteilt. Dabei wird eine Überprüfung pro Halbjahr geschrieben. Der Unterricht findet grundsätzlich im Klassenverband statt, die vom Religionsunterricht abgemeldeten Kinder finden sich klassenübergreifend in einem Werte und Normen Kurs ein.

Um den Unterricht abwechslungsreich und handlungsorientiert zu gestalten, suchen wir verschiedene Lernorte auf, beispielsweise eine Kirche in Klasse 6 oder ein Friedhof in Klasse 9. Darüberhinaus regen wir durch ein zu führendes Interview mit einem*r Vetreter*in des Islams in Klasse 8 die Dialogfähigkeit und das Interesse am anderen an.


Unterrichtsfach Werte und Normen:

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Immanuel Kant

Werte und Normen - Was ist das eigentlich? An der IGS Celle ist Werte und Normen ein Fach, das den Schüler*innen nicht nur hilft mit alltäglichen und weniger alltäglichen Problemen des Lebens besser zurechtzukommen, sondern auch eine Möglichkeit bietet, über unsere Gesellschaft und über uns selbst mehr zu erfahren, zu verstehen und unser Zusammenleben zu verbessern.

Die Themen sind denen des Religionsunterrichts oft ähnlich, da sie meist auf den gleichen Werten beruhen. Wir behandeln wiederkehrend Grundthemen wie zum Beispiel Freundschaft, Identität, Umgang mit Konflikten, Fremdwahrnehmung, Umweltschutz, Gewissen und Gerechtigkeit sowie Gesellschaft. Über die Jahre werden diese Themen mit zunehmender Komplexität betrachtet und bearbeitet. Auch kleinere und größere Projekte spielen bei dem Thema Werte und Normen eine wichtige Rolle.

In der Oberstufe liegt der Fokus auf philosophischen Herangehensweisen zu Themen wie unter anderem Recht und Gerechtigkeit, Menschenbildern oder auch Wahrheit und Wirklichkeit. 

Auch Religion ist wiederholt Thema. Im Werte und Normen Unterricht ist unser Ausgangspunkt religionsneutral und versucht, alle Religionen gemäß Immanuel Kant („Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“) mit Vernunft zu betrachten.  

Der Werte und Normen Unterricht findet von Klasse 5 bis 10 zweistündig statt. An der IGS Celle haben Schüler*innen und Erziehungsberechtigte die Wahl zwischen den Fächern Werte und Normen und Religion. Ein Wechsel ist möglich und wird zum Ende des Jahres mit einem formlosen Antrag für das kommende Schuljahr gestellt. Jedes Kind ist im Werte und Normen Unterricht willkommen!


Unterrichtsfach Darstellendes Spiel:

„Alle Künste (also auch das Theater) tragen bei zur größten aller Künste, der Lebenskunst.“ Bertolt Brecht

Aus diesem Grund ist an der IGS Celle im Wahlpflichtbereich unserer Schule das Fach Darstellendes Spiel ab Jahrgang 6 verankert. Momentan werden den Schüler*innen in den verschiedenen Jahrgängen die Grundlagen des Theaterspielens sowie szenische Gestaltungsmöglichkeiten nähergebracht. Gruppenarbeitsphasen sowie Präsentationen kurzer selbsterarbeiteter Szenen und die Reflexion eigener und fremder Ergebnisse stehen dabei im Mittelpunkt des Unterrichts.

Das Fach Darstellendes Spiel wird ab dem Schuljahr 2020/21 als Ergänzungsfach in Jahrgang 11 angeboten. Der Einsatz von Stimme und Körper, die Anwendung verschiedener szenischer Gestaltungsmöglichkeiten, Improvisieren und das Erstellen eines selbst geschriebenen, kurzen Dramas und dessen Präsentation in einer Werkschau stehen in diesem Jahrgang im Vordergrund.

Im WPK und im Fach Darstellendes Spiel stehen kooperative Unterrichtsmethoden, das Proben selbstentwickelter Szenen und vorhandener Theatertexte, die Präsentation, die Reflexion und natürlich der Spaß am Theaterspielen im Vordergrund.


 
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